Die Sendung wurde am 08.03.2008 aktualisiert!
Der Beitrag "Spezial: Streik der Berliner Verkehrsbetriebe" wurde ersetzt.
Schlagworte:
|
Die Sendung wurde am 08.03.2008 aktualisiert! Schlagworte: 30 Kommentare zur SendungKommentare als RSS
| |
Ich kann über das alles nur lachen.
8 % oder mindestens 200€ sind doch eine absolute Illusion.
Solange wir keinen Schell wie bei der GDL haben, kommt eh nichts anderes als 3,9 % bei 40 Std über 20 Monate raus. Und bei den Beamten werden davon 1,5 % ausgezahlt und wenn sie Glück haben gibt es dann 0,5 % als besondere Leistung noch oben drauf.
Ihr werdet sehen, VERDI wird sich wie immer in den letzten Jahren genauso verarschen lassen. Warum soll sich das plötzlich ändern. Ihr braucht doch nur mal auf die Telekom schauen, wo es ín den nächsten Jahren 6,5 % weniger gibt. Und so was stellt Verdi dann noch als riesen Erfolg hin. Es hätte ja schließlich noch schlimmer kommen können.
Wie gesagt, solange wir keinen Schell haben wird sich daran auch nichts ändern!!!!!!!!!
@ Fred
Hallo Fred,
ich habe mir mal den Spaß gemacht und mal ein paar Rechnungen aufgestellt…
Erst mal wird der Tarifvertrag ja noch unterschieden zwischen Bund und Länder unterschieden! Komme aus Bremen und da sind die ehemaligen Arbeiter in den TVÖD gekommen. Dadurch sind hier schon mal wieder 2 unterschiedliche Tarife, dh. die ehemaligen Arbeiter verdienen schon mal etwas weniger wie die ehemaligen Angestellten.
Die geforderte 8 %, wo man ja weis was dabei von überbleibt…
Also ich bin E5 Stufe 6 = 2185 € Brutto + 8 % = 174,8 € mehr
Alle anderen Berechnungen sind TVL
E1 Stufe 6 = 1485 € + 8% = 118.8 €
E2 Stufe 6 = 1995 € + 8% = 159.6 € sind viele Reinigungskräfte
E9 Stufe 5 = 3070 € + 8% = 245.6 € das nimm ich mal in unsere Behörde als Durchschnitt!!!!
E15 Stufe 5 = 4920 € + 8% = 393,6 €
So Fred, nun Rechne Dir mal aus wer von den hier als Beispiel genannten Gruppen hier besser über die Runden kommt.
Und Dann schau dir das mal auf 5 Jahre an, wie die Kluft zwischen niedrig und besser Verdienenden aussieht… Ist doch schon ein wenig merkwürdig oder. Ein fester Betrag für alle währe doch dann sinnvoller. Aber das ist doch von der Gewerkschaft gar nicht gewollt, bzw. wird nicht von ihr so durchgesetzt…
8% mehr sind sowieso schon fast ein Witz! Wenn man jetzt noch im ungünstigsten Fall zu einer 40 Stunden Woche kommt und die Inflationsrate einrechnet kommt man wieder fast bei ner Nullrunde raus. Sprich rund 4% Mehrarbeit durch die 38,5 auf 40 Stunden, dann die Inflationsrate 2007 2,4%. Das macht schon mal 6,4% die vom zu erwartenden Abschluß abgehen. Jetzt müssen halt dann mindestens 6,4% abgeschlossen werden um wenigstens bei null rauszukommen. Ich glaub ich hab mich da nicht verrechnet!!
8% sind nicht viel wenn mann ein brutto einkommen von 1750€ hat daraus ergibt sich ein betrag von 140€ brutto!!! wir sollten für alle kollegen/innen 200 € verlangen denn die preise steigen auch egal wie das gehalt aussieht. auf jedenfall finger weg von der 40 std. woche die knochen schmerzen nicht nur am wochenende. alle für einen einer für alle
...es ist schon traurig das man nach einem erfolgreichen Studium und bei einem Vollzeitjob mit schwieriger Klientel (Fallmanager Optionskommune) als Alleinstehender vom Gehalt her knapp über dem Existenzminimum liegt...und was sind bei den explodierenden Kosten 8% mehr (und 8% werden nicht kommen)...man hätte 20 % fordern sollen, dann würden vielleicht 8% oder 10 % am Ende erziehlt...aber so...die Hoffnung stirbt zuletzt...es wird nicht mehr lange dauern und es wird keine leute mehr geben die im öffentlichen Dienst arbeiten wollen, sie können sich schlicht und einfach nicht mehr finanzieren...oder sie müssen dann auch aufstockende Leistungen über Hartz IV beantragen, wie es zahlreiche Verkäuferinnen, Sicherheitsleute und Friseure schon tun müssen...traurig, traurig...
Verdi hat doch seit Jahren schon einen der schlechtesten Abschlüsse bei den Tarifverhandlungen gemacht, im vergleich zu den anderen Gewerkschaften. Und dann die Forderung 8% oder mindestens 200 € mehr. Habt ihr schon mal ausgerechnet was bei den kleine Stufen an % rauskommen würden, wenn wir mal 200 € mehr haben sollten. Diese Forderung ist doch mal wieder ein Witz!!! Kann mich nicht daran erinnern, dass mal ein fester Betrag für alle rausgekommen ist. Für die kleinen Lohngruppen bleibt doch mal wieder das wenigste über... Naja, ich habe daraus letztes Jahr meine Konsequenzen gezogen und bin ausgetreten. So habe ich jetzt schon mal 22 € (Netto) mehr pro Monat in der Tasche, und Verdi muss sich nicht mehr so anstrengen... Dann können die sich ja mal wieder bei satten 2.6 % einigen bei 40 Stunden usw.
wie lange noch?
langsam reicht es wohl,wie lange sollen wir es noch ertragen,dass keine u-bahn,bus und tram`s fahren?,was die gewerkschaft hier ab zieht,ist nicht mehr länger hin zu nehmen,denn durch das verhalten bzw. des streikes,entsteht mehr schaden als erforderlich ist,natürlich gebe ich auch den arbeitgeber die schuld mit,keine frage,aber wenn man sieht was so ein mitarbeiter der bvg brutto verdient ,dann muß ich offen und ehrlich sagen ,solchen job möchte ich auch haben,ich arbeite für 7,50 euro die stunde brutto und leider nur 30 stunden in der woche in einem privatenpflegedienst,dafür würde noch nicht ein mitarbeiter der bvg irgendeinen fuss aus dem bett bewegen.die gewerkschaft ist ja auch ganz schön durchtrieben,denn bei jeden höhren tarifvertrags abschluss kassiert sie ja auch schon wieder mit,denn dann müssen ja ihre mitglieder gleich mehr gewerkschaftsbeitrag bezahlen und dies kommt auch mal wieder den vorstand zu gute,und schon können sie ihre gehälter ebenfalls erhöhen.
was für eine scheinheiligkeit!!!!!!
NACHT ENDLICH SCLUSS MIT DIESEN QUATSCH
Genau, Paul !
Wichtig ist eine kurze Laufzeit und eine Mindesterhöhung. Ich selbst bin dank E11 nicht von der Mindesterhöhung betroffen, aber ich kämpfe v.a. für meine Kollegen in den niedrigeren Lohnstufen.
8% ist eine gute Kampfgrundlage, aber man kann doch nicht sagen "Hey, wenn ihr keine 8%, dann..." das ist doch Quatsch.
Lasst uns kämpfen die 38,5h bei einer geringen Laufzeit, wenn dann noch 5% rausspringen und trotzdem der Mindestbetrag von 200 oder dann 150€ dann können doch alle zufrieden sein.
nicht nur die Entgelterhöhung und die Arbeitszeit sind m.E. ein wesentlicher Faktor bei den Verhandlungen, sondern auch die Laufzeit des neuen Vertrags!
Selbst 8% in 2 Jahren wäre nicht akzeptabel. Es müssen dringend wieder 1-Jahres-Laufzeiten her!
Nachdem 1997 unsere Arbeitsplätze in schlechtbezahlte Alternativearbeitsplätze umgewandelt worden sind, ich habe jetzt umgerecht seitdem 250 Euro netto weniger bei weitaus höherer Arbeitsbelastung bin ich aus Frust aus der Gewerkschaft ausgetreten.2002 kam dann der Euro sprich Teuro und anschließend eine 8-12% Gehaltskürzung um den Berliner Haushalt zu entlasten. Seitdem lebe ich an der Armutsgrenze trotz Vollzeitjob. Jetzt bin ich wieder in der Gewerkschaft eingetreten und ich hoffe ,dass diesmal ein vernünftiges Ergebnis erzielt wird und es auch analog in Berlin angewendet wird.Den sollten es die Gewerkschaften vermasseln, wird der Mitgliederschwund nicht unerheblich sein. Ich habe absolut keine Lust noch über 20 Jahre mich mit Wasser und Brot zufrieden zu geben, während andere Wasser predigen und selbst Wein trinken.
Gute Arbeit verlangt auch gute Bezahlung.
Kommentar hinzufügen